Geschichte

Um ca. 1890 kaufte Herr Heinrich Heiting ein Grundstück mitten in Emmerich, am Blinden Weg und pflanzte mit seiner Frau Maria dort Tabak an, bevor er auch Kühe erwarb und die Milch in der Stadt verkaufte.

1933 erbaute er mit Hilfe seiner Söhne einen Stall für 30 Kühe.

1938 heiratete sein Sohn Theodor seine Frau Maria. Die beiden führten den Hof gemeinsam weiter. Sie bekamen 4 Kinder.

Am 07.10.1944 wurde das Wohnhaus und der Stall völlig durch den Krieg zerstört. die Familie fand bei Familie Reintjes in Vrasselt Unterkunft, wo auch das Vieh versorgt wurde.

Nachdem Theodor Heiting aus der Kriegsgefangenschaft kam wurde 1952 der Stall am Blinden Weg wieder aufgebaut.

Als die größten Schrecken und finanziellen Nöte des Krieges überwunden waren signalisierte die Stadt Emmerich, dass es keine Genehmigung für den Bau eines neuen, notwendigen Wohnhauses geben würde, da die Lage des Betriebes mitten in der Stadt langfristig nicht gewollt sei.

So kauften Theodor Heiting und seine Frau Maria 1968 ein Grundstück außerhalb von Emmerich in Klein- Netterden. – Die heutige Betriebsstätte.

Nachdem dort eine ganz neue Hofstelle erbaut worden war konnten nun auch der älteste Sohn Heinz Heiting und seine Verlobte Marlies Reinders 1970 heiraten um gemeinsam den Betrieb weiterzuführen. Sie bekamen 3 Kinder.

1999 wurde der Betrieb dann von Heinz und Marlies an ihren Sohn Robert Heiting abgegeben.
Im gleichen Jahr wurde ein Teil der Maschinenhalle als Kälberstall umgebaut.

Im Jahr 2001 heirateten Robert Heiting und Ute Wülfrath, die ebenfalls auf einem Milchviehbetrieb im Sauerland aufgewachsen war. So kam es, dass der Betrieb im Sauerland nun dazugehörte.
Auch die Kühe kamen aus dem Sauerland an den Niederrhein.
Hierfür wurden im Boxenlaufstall zusätzliche Liegeboxen gebaut um Platz für mehr Tiere zu schaffen.
Außerdem wurde ein neuer Futtermischwagen gekauft.

2003 wurde der Boxenlaufstall erweitert, so das nun alle Kühe und ein Teil der Jungtiere hier bequem Platz haben.
Wir haben vor allem mit viel Eigenleistung zum kostengünstigen Gelingen des Bauvorhabens beigetragen.

Im Jahr 2004 haben wir den alten Anbindestall zum jetzigen Abkalbestall umgebaut, was den Tieren mehr Komfort und uns Arbeitserleichterung gebracht hat.

2005 stand dann wieder ein Neubau an. Da es mit der Kälberaufzucht in der umgenutzten Maschinenhalle nicht so optimal funktionierte, wurde ein nagelneuer Kälberstall in absoluter Eigenleistung gebaut.

2007 musste ein alter Schuppen, der als Werkstatt, Garage und Unterstand diente, aber für die inzwischen immer größeren Maschinen nicht mehr sehr zweckmäßig war, einer neuen Werkstatt- und Maschinenhalle weichen.
Auch diese Baumaßnahme wurde in kompletter Eigenregie durchgeführt!

2015 wurde dann nach langer Planung endlich auch ein neues Melkgebäude gebaut. Hierdurch wird die tägliche Melkarbeit deutlich einfacher.